Friday, May 18, 2012
   
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Das Geheimnis des Erfolges

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Die meisten Eltern wünschen sich für ihre Kinder eine erfolgreich Zukunft. Aber wie stellt man sicher, dass das eigene Kinder nicht nur gesund (z.B.: durch gesunde Ernährung), sondern auch erfolgreich wird? Was kann man aktiv dazu beitragen, dass die schulischen Leistungen besser werden?

Hierzu gibt es einige interessante Untersuchungen aus den USA. Diese zeigen, dass schwarze Schüler im Schnitt schlechtere schulische Leistungen vorweisen, wie weiße Schüler und dass Kinder von reichen Eltern bessere Noten haben als Kinder von armen Eltern. Dies hat natürlich nichts mit der Hautfarbe oder dem Einkommen der Eltern zu tun. Tatsächlich ist es so, dass Schüler mit schwarzer Hautfarbe im allerersten Schuljahr besser abschneiden wie Schüler mit weißer Hautfarbe oder Kindern von reichen Eltern. Allerdings geht dieser Vorsprung in den darauf folgenden Jahren meist verloren, weil besonders wohlhabende Eltern ihre Kinder während den Ferien weiter trainieren und fortbilden (z.B.: Feriencamps, Sprachferien,...). Wenn das neue Schuljahr beginnt, dann haben die Schüler, welche während der Ferien trainiert wurden einen kleinen Vorsprung gegenüber den anderen Schülern. Während der ganzen Schullaufbahn wird aus einem Anfangs kleinen Vorsprung ein uneinholbarer Vorsprung, welcher das ganze Leben beeinflusst.

Befragungen von wirklich erfolgreichen Persönlichkeiten wie Bill Gates oder beispielsweise den weltbesten Künstlern haben ergeben, dass diese im Schnitt 10.000 Stunden auf 10 Jahre verteilt geübt haben, bevor sie weltweit erfolgreich wurden, während beispielsweise sehr gute Konzertpianisten während dieses Zeitraums “nur” 6.000 Stunden geübt haben.

In Kanada wurde untersucht, warum die meisten Eishockey Spieler im Jänner, Februar oder März geboren wurden. Das Ergebnis war einfach und verblüffend. Alle Kinder eines Jahrgangs(z.B.: 1980) wurden gleichermaßen bewertet. Allerdings ist klar, dass ein 6 jähriges Kinde, welches damals beispielsweise am 1.1. 1980 geboren wurde, gegenüber einem 6 jährigem Kind, welches am 31.12.1980 geboren wurde einen enormen Vorteil hat, da es faktisch ein Jahr älter ist und dadurch körperlich stärker ist. Dadurch werden diese Kinder stärker gefördert, spielen besser, bekommen mehr Chancen und werden noch besser.

Dieser Effekt wird auch häufig als Matthäus Effekt, in Anlehnung an Matthäus 25,29, bezeichnet:

“Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, dass er Fülle habe, wer aber nicht hat, von dem wird auch genommen, was er hat”

Dieser Effekt ist einer der Gründe warum bekannte Autoren noch bekannter und häufiger zitiert werden, warum erfolgreiche Schüler noch erfolgreicher werden und warum reiche Leute meist noch reicher werden. Leider ist häufig so, dass auch der negative Effekt verstärkt wird. Kinder mit leichtem Übergewicht machen noch weniger Bewegung, essen noch mehr, werden noch dicker,...

Zusammenfassend kann man sagen, dass die kleinen Mehrarbeiten, sei es nach der Schule oder der Arbeit, die schönsten Früchte bringen. Der amerikanische Traum, vom Tellerwäscher zum Millionär liest sich meist so, dass ein mittelloser Junge sich sein Geld mit Gelegenheitsjobs verdiente und nach der Arbeit ein Ziel verfolgte, während die Kinder aus mittelständischen Familien nach der Schule, in den Ferien oder nach der Arbeit meist nichts getan haben und sicher ein schönes aber eben nicht überdurchschnittliches Leben geführt haben.

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